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© Markus Wohlfart

Irgendwie ist mir die Freude an der Eisenbahn schon in die Wiege gelegt worden. Mit einer kleinen Holzeisenbahn fing die ganze Gaudi an.

Dieser folgte ein Jahr später zu Weihnachten eine kleine Steigerung. Die neue, ebenfalls aus Holz bestehende, Eisenbahn hatte in etwa die Größe einer Gartenbahn. Für einen 3-4 Jährigen damals das Höchste. Konnte diese sogar mit einem Bagger selbst beladen werden! Schnell stellte sich heraus, dass 3 Wägen und eine Dampflok dem ständig steigenden Frachtaufkommen nicht mehr gewachsen waren. Daraufhin bestellte ich beim Hersteller (Fa. H. Wohlfart, Schreinermeister) eine E-Lok, 3 weitere offene Güterwägen der Gattung E und eine Diesellok für den schweren Verschub. Deren Stationierung war im Flur vorgesehen, um schnell und kostengünstig Einkäufe zum Kühlschrank transportieren zu können, während die E-Lok dann später die abendlichen Flaschenzüge zum Fernseher bewältigen musste. Zum Leidwesen meiner Eltern bildeten sich nun immer mehr Ganzzüge, die "wohnungsweit" unterwegs waren und nachts als Stolperfallen abgestellt wurden. Hilfe, was tun, wenn der Sohn spinnt?

 

Als 2 Jahre später das Christkind mit der ersten elektrischen Eisenbahn vor der Türe stand, verschwand der hölzerne Fuhrpark in Omas Holzofen und machte es ihr für ein paar Stunden warm ums Herz.

 

 

Ich war live als Fahrgast dabei, als im Tierpark Hellabrunn um 1970 mit der 103 00½ die ersten Testfahrten für die Serienloks begannen.

Ende der siebziger Jahre begann das Interesse für die echte Eisenbahn zu wachsen, da die Spielplatzaktivitäten vom Bolzplatz zum Bahndamm verlagert wurden. Ich wuchs quasi am Münchner Nordring zwischen Milbertshofen und Freimann auf.

Ein Abenteuerspielplatz mit fast ausschließlich grünen Loks der Baureihen 140, 144, 145, 150, 151 sowie der 194. Meine Eltern sahen mit gemischten Gefühlen, dass bei uns gelegentlich die Polizei läutete, und "Grüß Gott" sagte... Was aber nicht heißen soll, dass ich kriminelle Energien besitze.

So liegt es nahe, dass bereits 1981 meine ersten Aufnahmen in dieser landschaftlich eher reizlosen Gegend entstanden. Immerhin sorgte das heute längst in Vergessenheit geratene AW München-Freimann sowie die Versuchsanstalt mit diversen Messfahrten gelegentlich für das ein oder andere Highlight.

 

1983 erwarb ich für 195 DM
mein erstes Tramper-Monats-Ticket
und das Tor zur Welt öffnete sich.

Kaum zu glauben, dass bereits
10 Jahre nach diesem Foto meine
ersten Eisenbahnfotos entstanden…