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© Markus Wohlfart

USA-2013

Amerikanische Güterzüge können für viele Eisenbahnfotografen zur Sucht werden. Sehr schnell wird das lange Warten oder sind die ewigen Baustellen vergessen, wenn die ersten Aufnahmen in unberührter Natur im Kasten sind. Diesmal gab es einen reinen Männerausflug zu dritt, eine Elite-Truppe bestehend aus Arbeitskollegen.
Nachdem in den Staaten die Übernachtungspreise pro Zimmer und nicht pro Nase veranschlagt werden, ein großer SUV nur mit 750 Euro zu Buche schlägt, kommt ein 14-tägiger USA-Trip auf ca. 1700 Euro. Darin enthalten ist auch ein Lufthansa Nonstop-Flug und Kategorie Best Western Hotels. Ein Liter Benzin kostet rund 0,70 Euro da ist nix kaputt, wenn man zu dritt unterwegs ist. Für Sparfüchse kann es noch ein gutes Stück günstiger werden.
Für eine USA-Reise benötigt man lediglich ein gültiges ESTA, einen Reisepass der am Einreistag noch mindestens 6 Monate gültig ist und eine Kreditkarte. Ein kleines Laptop zwecks Internet Zugang und Bilder Sicherung sowie in manchen Staaten einen internationalen Führerschein. Und falls einer der Mitfahrer schnarcht noch reichlich Ohropax.
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Donner-Pass (10)

Die Donner-Pass-Strecke war die erste Bahnverbindung durch die Berge der Sierra Nevada. 1868 wurde die erste transkontinentale Bahnstrecke zum Pazifik fertiggestellt. Abraham Lincoln machte diesen amerikanischen Traum möglich. Der heutige Eigentümer der Overland-Route ist Union Pacific. Zwischen San Francisco und Council Bluffs/Iowa liegen knapp 2700km. Der Scheitelpunkt befindet sich auf 2151m über NN in Höhe Eder, westlich von Truckee, am Donner Lake, einer schneereichen Wintersportregion. Wir hielten uns nur 2 Tage in dieser Gegend auf, da von zahlreichen Bauarbeiten am Tage der Zugverkehr in die nächtlichen Stunden verdrängt wurde.

 

Palisade Canyon (10)

Der Ausgangsort für unsere Fotos im Palisade-Canyon war Carlin. Dieser Ort entstand im Jahre 1868 mit der Fertigstellung der transkontinentalen Eisenbahn. Hier leben um die 2300 Einwohner auf ca. 1500 m über NN. Der Carlin Trend, eines der größten Goldfördergebiete der Welt, wurde zum bedeutendsten nordamerikanische Gold-Entdeckung des 20. Jahrhunderts. 1965 nahm der erste Gold-Tagebau von Newmont Mining im Carlin Trend die Arbeit auf. Der Humboldt River, der seinen Namen dem deutschen Naturforscher und Entdecker Alexander von Humboldt zu verdanken hat, verläuft wie auch die Bahn durch den Palisade Canyon. Der Fluss verdunstet nach ca. 530 km im Humboldt Sink, er wird das Meer niemals erreichen.

 

Rainbow Canyon, Caliente NV (10)

Ein Unwetter kurz vor unserer Ankunft im Rainbow Canyon gab über dessen Namensfindung Aufschluss. Sturzbäche von den Felsen fluteten Unterführungen und ließen einiges an Geröll auf der Straße liegen. Das „Highwaychen“ 317 verläuft zwischen Caliente und Elgin auf einer geteerten Länge von ca. 35 km entlang der Eisenbahn. Der weitere Verlauf endet nach ca. 80km auf einer Schotterpiste in Moapa. Sie dürfte den amerikanischen Eisenbahnfreunden hinlänglich bekannt sein. Da kein Sheriff weit und breit anzutreffen ist, sind der Zugverfolgung fast keine Grenzen gesetzt. In Elgin befindet sich nur eine Art Schullandheim, welches aber kaum bevölkert ist. Der Rainbow Canyon liegt auf der UP-Route zwischen Salt Lake City und Las Vegas.

 

um Las Vegas (10)

Las Vegas ist mit ca. 600.000 Einwohnern die größte Stadt von Nevada und liegt im südlichsten County (Bezirk). In den Monaten Juni – August muss in der Wüstenstadt mit Höchsttemperaturen von über 40 Grad gerechnet werden. Auch unser Autothermometer pendelte sich um die Mittagszeit bei über 37 Grad ein. Schattige Fotopunkte sind in dieser Gegend Glückssache. Von den 20 bettenreichsten Hotels der Welt stehen 15 in Las Vegas. Gegen 37 Mio. Besucher jährlich wirkt München mit 5,1 Mio. im Vergleich bescheiden. Daher ist es wenig verwunderlich, dass die Metropole weiter kräftig am Wachsen ist. Eine Stadt der Superlative.
Auch die Bahnstrecke kann mit einigen Highlights um Las Vegas aufwarten.


 

Cajon-Pass (15)

Am Schluss unserer 14-tägigen Eisenbahn-Safari wurde noch ein kleiner Stopp am Cajon-Pass (1151m über NN) eingelegt. Das Best Western Hotel am Pass bietet ein Mittendrin statt nur ein Dabei. Wummernde GEs und EMDs, der Interstate 15 und die lärmende Klimaanlage, dazu die von mir mitgebrachten schnarchende Hobbykollegen: hurra die Gams… Meinen beiden Ohropax wurde nicht langweilig. Nur zwei Autostunden von Los Angeles entfernt liegt der Cajon-Pass, die meist befahrenste Strecke der USA. Er verbindet quasi Asien und Süd-Kalifornien mit dem Landesinneren der USA. BNSF und UP teilen sich den Verkehr zwischen der Millionenmetropole Los Angeles und Barstow. Durch den BNSF Transcon Los Angeles - Chicago ist die zweitgrößte Bahngesellschaft der USA hier etwas übergewichtig. Vier Trassen überwinden den Cajon-Pass, man kann auf ca. 80 Züge innerhalb von 24 Stunden hoffen. Weitere Infos hierzu findet Ihr in den Bildunterschriften.

 



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