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© Markus Wohlfart

USA-2012

Spätestens beim nächtlichen Gang zum Thron, wenn's Bieserl im Wasser hängt, wird einem klar, man ist wieder in den Staaten und sitzt auf einer der speziellen Schmetterboxen. Der USA-Trip 2010 war jetzt nicht unbedingt schiach, so dass nun die Fortsetzung nach zwei Jahren folgte.
Nach einem Zwischenstopp in Washington D.C. wurde der Urlaub zweigeteilt. Natürlich zuerst die Züge...:) Für die bessere Hälfte ging es anschließend weiter in den Arches und Yellowstone Nationalpark sowie zu den Präsidentenköpfen am Mount Rushmore, alles sehenswert.
Die Eisenbahnbilder entstanden in landschaftlich reizvollen, aber auch ungewöhnlichen Gegenden zwischen Winter Park/CO und Provo/UT (Strecke Denver - Salt Lake City). Freilich nur ein kleiner Streifzug, da ansonsten die Homepage und der finanzielle Rahmen gesprengt würden. Zwei weitere Tage verbrachten wir am Echo-Canyon sowie in den Sherman Hills um Laramie.
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Moffat-Route (20)

David H. Moffat gilt als der Macher der Verbindung von Denver nach Salt Lake City. 1902 wurde mit dem Bau begonnen, 1906 erreichte man Kremmling und 1911 Craig. Moffat hatte eigentlich vor, über Craig nach Salt Lake City zu gelangen. Craig wird heute noch von Bond aus auf einer reizvollen Stichstrecke bedient. Die Strecke von Denver nach Salt Lake City konnte aber erst 1934 durchgehend befahren werden, nachdem von Dotsero bis Bond das letzte Teilstück fertiggestellt wurde.
Leider erlebte Moffat den Bau des Tunnels nicht mehr, er verstarb 1911. Der Tunnel verkürzt die alte Trasse über den Rollins-Pass, die bis auf 3563 Meter führte, um 238km, wodurch man sich gut 4 Stunden Zeit spart. Außerdem war der Betrieb auf der alten Trasse im Winter wegen der Schneemassen nicht aufrechtzuerhalten. Der Preis für den Tunnelbau war nicht nur in Dollar hoch, 28 Mann kamen durch Unfälle ums Leben.
Meine Bilderserie beginnt am Westportal des Tunnels. Die Straßenstrecke von West- zu Ostseite des Tunnels beträgt 100 Kilometer über Serpentinenstraßen, sprich dauert ca. 100 Minuten.


 

Echo-Canyon (10)

Am nordöstlichsten Zipfel von Utah liegt der Echo Canyon. Er befindet sich auf der ca. 700 km langen Bahnlinie Ogden - Cheyenne, deren Eigentümer Union Pacific ist. Der größte Teil verläuft durch den Bundesstaat Wyoming. Der Ort Echo liegt auf 1761 Höhenmetern und kann immerhin mit 56 Einwohnern und einem Autobahndreieck aufwarten. Als vor dem zweiten Weltkrieg Dampfloks den Ton angaben, wurden jene mit Kohle und Wasser versorgt. Alle Fotos entstanden zwischen Emory und Devil's Slide. Die Entfernung beträgt keine 30 km.

 

Sherman Hill (8)

Wie auch der Echo Canyon, liegen die Sherman Hills ebenfalls auf der Strecke Ogden/UT - Cheyenne/WY. Immerhin um die 575 km trennen diese beiden Fotoziele voneinander. Der höchste Punkt ist auf dem Sherman Hill mit 2442 Meter über NN angegeben. Zum Vergleich: Laramie liegt auf 2184 Meter. Man findet wenig Informationen über die Sherman Hills, die Berge befinden sich zu einem großen Teil auf Union Pacific Gelände. Touristen verirren sich nicht in diese menschenleere Gegend. In der Geisterstadt Sherman, in der nur noch der Friedhof übrig geblieben ist, steht mitten im Nichts das 18 Meter hohe Ames Monument. Eine Pyramide aus Stein, die 1880 erbaut wurde. Sie markierte den höchsten Punkt der alten Trasse (1868-1901) über den Höhenzug und befindet sich auf 2514 Meter über NN. Der Big Boy, die wohl bekannteste Dampflok, konnte hier bis Ende der fünfziger Jahren noch planmäßig angetroffen werden.

 



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