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© Markus Wohlfart

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Kanada 2015 (40)

Vom 7.7. - 17.7.2015 verschlug es uns an die Strecke Vancouver – Kamloops in Kanadas Südwesten. Uns war wichtig, auch Fotopunkte abseits der Straße zu erkunden. Außerdem rechneten wir mit dem ein oder anderen Wolkenschaden. Daher waren 10 Fototage eher knapp kalkuliert. In erster Linie werden Kohle, Düngemittel und Container über die beiden Strecken von Canadian National und Canadian Pacific abgefahren. Auch gemischte Güterzüge mit einem hohen Anteil an Getreidewagen sind häufig anzutreffen. Fotografisch bietet die Strecke von Kamloops bis Lytton auf einer Länge von rund 160 Kilometer Fotomotive am laufenden Band. Die schwersten Züge sind mit über 15000 Tonnen gelistet und die Längsten sind mit 4300 Meter angegeben. Der Höhenunterschied zwischen Lytton und Kamloops beträgt nur um die 150 Meter.
Die nachfolgende Bildergalerie startet in Kamloops und endet an der Cisco Bridge bei Lytton.
online seit 8/2015


 

USA-2013 (55)

Amerikanische Güterzüge können für viele Eisenbahnfotografen zur Sucht werden. Sehr schnell wird das lange Warten oder sind die ewigen Baustellen vergessen, wenn die ersten Aufnahmen in unberührter Natur im Kasten sind. Diesmal gab es einen reinen Männerausflug zu dritt, eine Elite-Truppe bestehend aus Arbeitskollegen.
Nachdem in den Staaten die Übernachtungspreise pro Zimmer und nicht pro Nase veranschlagt werden, ein großer SUV nur mit 750 Euro zu Buche schlägt, kommt ein 14-tägiger USA-Trip auf ca. 1700 Euro. Darin enthalten ist auch ein Lufthansa Nonstop-Flug und Kategorie Best Western Hotels. Ein Liter Benzin kostet rund 0,70 Euro da ist nix kaputt, wenn man zu dritt unterwegs ist. Für Sparfüchse kann es noch ein gutes Stück günstiger werden.
Für eine USA-Reise benötigt man lediglich ein gültiges ESTA, einen Reisepass der am Einreistag noch mindestens 6 Monate gültig ist und eine Kreditkarte. Ein kleines Laptop zwecks Internet Zugang und Bilder Sicherung sowie in manchen Staaten einen internationalen Führerschein. Und falls einer der Mitfahrer schnarcht noch reichlich Ohropax.


Donner-Pass, Palisade Canyon, Rainbow Canyon, Caliente NV, um Las Vegas, Cajon-Pass

 

USA-2012 (38)

Spätestens beim nächtlichen Gang zum Thron, wenn's Bieserl im Wasser hängt, wird einem klar, man ist wieder in den Staaten und sitzt auf einer der speziellen Schmetterboxen. Der USA-Trip 2010 war jetzt nicht unbedingt schiach, so dass nun die Fortsetzung nach zwei Jahren folgte.
Nach einem Zwischenstopp in Washington D.C. wurde der Urlaub zweigeteilt. Natürlich zuerst die Züge...:) Für die bessere Hälfte ging es anschließend weiter in den Arches und Yellowstone Nationalpark sowie zu den Präsidentenköpfen am Mount Rushmore, alles sehenswert.
Die Eisenbahnbilder entstanden in landschaftlich reizvollen, aber auch ungewöhnlichen Gegenden zwischen Winter Park/CO und Provo/UT (Strecke Denver - Salt Lake City). Freilich nur ein kleiner Streifzug, da ansonsten die Homepage und der finanzielle Rahmen gesprengt würden. Zwei weitere Tage verbrachten wir am Echo-Canyon sowie in den Sherman Hills um Laramie.


Moffat-Route, Echo-Canyon, Sherman Hill

 

USA-2010 (25)

Im September 2010 hatte ich die Gelegenheit, US-amerikanische Güterzüge zu fotografieren. Teilweise weitab von den Durchschnitts-Kalifornien-Rallye-Pisten deutscher Urlauber, waren 8 Tage durch den Wilden Westen angesagt. Also kein Besuch der Golden Gate Bridge, da eine vernünftige Brücke Gleise haben muss... Von Bakersfield ging es durch die Tehachapi Berge nach Barstow mit einem Abstecher zum Cajon-Pass. Weiter über Ludlow und Topock nach Kingman, wo ich meinen kleinen Grand Canjon erlebte. So konnte ich den Großen hinten runter fallen lassen, nachdem meine bessere Hälfte in dieser Ecke ohnehin schon alles kannte. Ihr gilt noch ein besonderer Dank, gab es doch manchmal etwas längere Zugpausen.
Unterm Strich macht das Fotografieren hier so richtig Spaß: kein Baum, keine Lärmschutzwände und Sateliten-Schüsseln weit und breit. Man kann wirklich da fotografieren, wo es schön ist und nicht, wo der Bahndamm frei ist. So eine Wüste hat schon was. Die Loks der BNSF sehen sich teilweise sehr ähnlich, daher werde ich auf eine detaillierte Lokbeschreibung verzichten. Die Landschaften und die Bildgestaltung standen an erster Stelle. Die Sortierung der Fotos erfolgt von West nach Ost, unabhängig vom Aufnahmedatum.


 

Bockerl fahr zua-in H0 (23)

Vom 6. - 8.11.2015 fanden auf dem Grund der ehemaligen Dampflok-Kesselschmiede des Reichsbahn-Ausbesserungswerks München-Freimann im MOC die Modellbahntage statt. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle die H0-Anlage in Modulbauweise des Vereins „Bockerl fahr zua!“. Auf der Anlage wird der Zeitraum von 1950 – 1970 dargestellt. Mit Liebe zum letzten Detail haben es die vier Männer geschafft, den fahrenden Zug wie einen Nebendarsteller wirken zu lassen. Zeitgeschichte mit viel Drumherum als Modell. Der Betrachter sollte allemal viel Zeit mitnehmen.
Genaueres und aktuelles findet Ihr unter: www.bofz.de

Auch der Auftritt in der Nandlstädter Hopfenhalle vom 28.11. – 6.12.2015, als die Anlage auf 50 Meter (!) aufgestockt wurde, konnte als voller Erfolg verbucht werden. Insgesamt verfügen die vier Herren über 100 Meter, in Worten „Einhundert“, die in dreizehnjähriger Bauzeit entstanden sind!!! Die Anlage wechselt daher von Ausstellung zu Ausstellung, Langeweile kommt nie auf. Auch die Presse ist bereits aufmerksam geworden. Auf jeweils drei Doppelseiten im Eisenbahn-Kurier 2/2016 ab Seite 90 und in der Februar Ausgabe 2016 des ModellEisenBahners ab Seite 84 findet man einen ausführlichen Bericht mit Fotos über die Anlage.

Die Herren Manfred Lohr (ML), Bernhard Steinhauser (BS), Reinhard Altmann (AR) und Günter Schreiner (GS) haben unverkennbar einen grandiosen Lauf. Die nächste Ausstellung wird wohl nicht lange auf sich warten lassen. Die Münchener Olympiahalle würde sich anbieten?


 

Blutblasen und Eiterbeulen (35)

Als VT 2.09 wurden 1959 zwei Triebwägen als Versuchsträger von VEB Waggonbau Bautzen auf die Schienen gestellt. 1962 - 1964 erfolgte der erste Serienbau der späteren 771 mit den Ordnungsnummern 003 – 070, wobei man in etwa dieselbe Anzahl an Bei– und Steuerwagen herstellte. Gleich anschließend fertigte man 1965 die 772 001-016 und im Jahr 1969 folgten alle 772, die unter 101-179 eingereiht wurden. Im Zuge der Wiedervereinigung und Zusammenlegung von DB und DR erfolgte 1992 die Umnummerierung in 771 und 772.
Die DB AG bastelte dann aus den fotogenen roten Blutblasen durch die Regio-Lackierung mint- und pastelltürkise Eiterbeulen. Dem Eisenbahnfreund wird es seitens der DB AG nicht immer leicht gemacht.
Durch die Gegebenheiten in den neuen Bundesländern erhielten einige LVTs sogar noch eine Modernisierung. Die Fahrgastzahlen gingen in großen Schritten zurück. So konnte man mit einem kleinen Ferkeltaxi lokbespannte Züge, die teilweise auch mit 232 fuhren, kostengünstig ersetzen.
Diese kleinen Dinger setzte man häufig auf Strecken ein, die letztendlich dann doch wegen meist mangelnder Nachfrage stillgelegt wurden. So konnte man als Fotograf dann zwei Fliegen mit einer Klappe erschlagen.
Die große Ausmusterungswelle der LVT erfolgte 2001-2003.
Die Zahlen in Klammern hinter der Triebfahrzeugnummer steht für die Kursbuchstrecke zum Aufnahmezeitpunkt.

Online seit 3/2013


 

Schmalspurdampf in Sachsen (20)

Am 9. November 1989 hatte ich gerade Wachdienst bei der Bundeswehr, als in den Nachrichten vom Mauerfall in Berlin berichtet wurde. Ab diesem Tag wurde spekuliert, wann es denn zur ersten Fototour in die DDR ging. Erst im Juli 1990 gelang dieses Vorhaben. Vom Erzgebirge über das Weißeritztal in den Lößnitzgrund, letztendlich noch ins Zittauer Netz. Gut zwei Monate später gab es die DDR nicht mehr. Als Loks fungierten die in den dreißiger Jahren gebauten 99.73-76 (ab 1970, 99 1731-99 1762) und die Neubau-Loks aus den Fünfzigern 99.77-79 (ab 1970, 99 1771-1794). Das Internet ist voll von Informationen zu den Schmalspurdampf-Strecken in Sachsen, so dass ich mich an dieser Stelle auf die Fotos konzentrieren möchte. Unter www.sdg-bahn.de findet Ihr Infos zu den Strecken 308, 309 und 424, das Zittauer Netz unter
www.soeg-zittau.de und zum Wilden Robert geht es auf diesem Pfad: www.doellnitzbahn.de.

KBS 308 (509) Lößnitzgrundbahn, Radeberg – Radeburg - 16,5km
KBS 424 (518) Fichtelbergbahn, Cranzahl – Oberwiesental - 17,3km
KBS 309 (513) Weißeritztalbahn, Freital-Haisberg – Dippoldiswalde – Kurort Kipsdorf - 26,3 km
KBS 251 (238) Zittauer Netz, Zittau – Bertsdorf - Kurort Jonsdorf – Kurort Oybin - 16 km
KBS ex325 Döllnitzbahn, Oschatz – Mügeln - 11,3km


 

Thüringer Rhön (20)

Die Thüringer Rhön ist zwischen Werra und entlang der heutigen Werrabahn KBS 575 von Meiningen über Wernshausen bis Bad Salzungen, sowie zu den Landesgrenzen von Hessen und Bayern eingesperrt. Abgesehen von der Hauptstrecke, war diese Region komplett von der Eisenbahnwelt abgeschlossen. Dank den Enthusiasten des Vereines IVmW e.V. in Vacha könnte sich dies bald wieder ändern. Die folgenden Aufnahmen beschäftigen sich mit den Verbindungen Bad Salzungen-Vacha (exKBS 576), der Anschlussbahn nach Unterbreizbach sowie der Feldabahn von Dorndorf nach Kaltennordheim (exKBS 577). Während auf der Feldabahn am Schluss nur noch wenige Alibizugpaare verkehrten, ging es zwischen Bad Salzungen und Unterbreizbach richtig zur Sache. Kali wurde aus den Werken Unterbreizbach, Dorndorf und Merkers zu DDR-Zeiten abgefahren. Düngemittel für die Ostblockstaaten und Südamerika. Beide Strecken wurden in den Jahren 1879-81 als Schmalspurbahnen errichtet, bevor dann 1906 der Betrieb auf der ex576 in Regelspur weitergeführt wurde. Die Feldabahn folgte 1934.
Aktuelles findet Ihr hier: www.ivmw-ev.de


 

Steilstreckenparadies-Thüringer Wald (20)

Der Thüringer Wald ist grob geschätzt etwa 150 km lang, 35 km breit und bringt es mit dem Großen Beerberg auf knapp 983m über NN. Die nördliche Eingrenzung des Mittelgebirges erstreckt sich in etwa von Herleshausen – Eisenach - Georgenthal bis Gehren. Die östliche Grenze trennt den Thüringer Wald vom Thüringer Schiefergebirge sie verläuft von Gehren bis Waldau. Die Südwestabdachung erstreckt sich vom Waldau im Schleusegrund nach Suhl – Floh-Seligenthal – Schweina nach Herleshausen. Von den drei Bahnstrecken die durch den Thüringer Wald führen weisen zwei davon einen planmäßigen Betrieb auf. Hauptmagistrale ist die Verbindung Erfurt–Schweinfurt die bei Oberhof den Rennsteig im Brandleitetunnel unterquert. Die Werrabahn durchkreuzt den Thüringer Wald im Westen nur auf wenigen Kilometern zwischen Förtha und Eisenach, sie schlängelt sich dann im Süden mit etwas Distanz bis nach Eisfeld. Auf der Rennsteigbahn verkehren nur noch Museumszüge, die ex KBS 622 überquerte als einzige Verbindung den Kamm. Der planmäßige Zugverkehr wurde 1998 eingestellt. Von Gotha am Nordhang des Thüringer Walds geht es elektrisch per Überlandstraßenbahn der Thüringerwaldbahn, nach Tabarz. Für Eisenbahnfreunde ist die schöne Zeit in Deutschlands grünem Herzen Geschichte, denn auch hier sind die Schienenfahrzeuge mittlerweile aus Plastik.

 

Holzroller (20)

Holzroller?
Ist das nicht etwas für Kinder? Nicht nur.
Den Namen verdanken die Loks in erster Linie den Speichenrädern, wie man sie von Kutschen aus den Wild-West-Filmen kennt. Außerdem waren die Loks äußerst robust. Auf dem Dach befanden sich beidseitig 2 Laufstege aus Holzbrettern, auf denen die Facharbeiter ihre Wartungsarbeiten durchführten. Die ersten Holzroller wurden ab 1961 als 211 an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert. Die 96 Maschinen dienten zum Transport von Personenzügen. Optisch nahezu gleich kam von 1962-1976 die BR 242 mit 292 Exemplaren auf die Schienen. Sie war für den Transport von Güterzügen sowie für untergeordnete Personenzüge zuständig. 1965 folgten 15 sechsachsige Edel-Holzroller mit Industriestromsystem 25 kV/50 Hz für die Rübelandbahn im Harz. Durch die Vereinigung von DB (West) und DR (Ost) im Jahre 1992 kam es zu den erforderlichen Umnummerierungen. Aus den 211 wurde die BR 109, aus 242 wurde 142 und aus der E251 wurden die 171. Alle Maschinen hatten einen Tatzlager-Antrieb, der auch heute noch Verwendung findet und wurden von VEB Lokomotivbau Elektrotechnische Werke (LEW) in Berlin-Henningsdorf, dem einzigen Hersteller von E-Loks, gebaut. Die Holzroller waren somit die ersten E-Loks, die in der DDR gebaut wurden, nachdem der Lizenzbau der westdeutschen E10 scheiterte.


 

Schrott (44)

Heavy Metall!

Abschied nehmen heißt es auf diesen Seiten.
Die Galerien der Fotos sind in vier Kategorien aufgeführt.


AW München-Freimann, AW Nürnberg, Fa. Layritz Penzberg, unterwegs in Deutschland

 

Tschechien für Anfänger (20)

Tschechien stand eigentlich schon seit längerer Zeit auf meiner Wunschliste. So kam dann ab Karfreitag 2009 bei Sonnenschein die erste mehrtägige Tschechien-Reise zustande. Auf der Anreise konnten zwei mir noch fehlende EM-Loks der ÖBB in Straubing und Stephansposching abgelichtet werden. Das nimmt man natürlich dankend an. 6 nahezu wolkenlose Tage lagen vor mir, Eisenbahnerherz, was willst du mehr? Große Vorbereitungen machte ich nicht. Nachdem ich schon ein wenig Streckenkenntnis zwischen Domazlice und Janovice hatte, wollte ich mich einfach immer weiter ins Landesinnere vorarbeiten. Sehr schnell stellte sich heraus, dass die Motivsuche im Vergleich zu uns relativ einfach war. Nur wenige zugewachsene Stellen, alte Bahnübergänge, reichlich Formsignale aus der K+K-Zeit, keine Steuerwagen, Wasserkräne, bestens gepflegte Bahnhöfe und Stellwerke und natürlich nicht zu vergessen die Triebfahrzeuge machten Lust auf mehr. So kam es, dass gute Motive am laufenden Band geboten wurden und die Tour richtig in Stress ausartete. 40x pro Tag Leiter rauf und runter, damit auch einige Meter zurücklegen, den Auslöser drücken und weiter zum nächsten Motiv. Man weiß am Abend, was man getan hat. Zum Essen gab´s Thunfisch aus der Dose mit Knäckebrot und reichlich Tatranky´s, eine Schokowaffel, die sie wirklich gut hingebracht haben. Ich hatte stets eine Klappbox voll dabei.
Die Männer machen teilweise einen g‘schlamperten Eindruck: hier falle ich nicht auf, hier fühl ich mich wohl. Die Damen wiederum sind gepflegt und zeigen viel Haut mit Mini-Röckchen auch wenn sie manchmal jenseits der zwei-Zentner- Grenze liegen oder die Figur einem Sack voller Hirschgeweihe (Boandlkrameroptik) gleicht. Der Tschech an und für sich ist nicht z‘wieder und wichtig für uns Fotografen: er hat eine hohe Toleranz – Grenze. Hier laufen alle über‘s Gleis; Unterführungen gibt es zwar, interessieren aber nicht wirklich. Und stellt man eine Leiter im Gleisbereich auf, ist das auch OK. Der Tschech spricht kein Deutsch und kein Englisch, unsereins spricht kein Tschechisch. Das ist, wie wenn man einen Taubstummen und einen Blinden zusammenarbeiten lässt, das wird nix. Mit einem Stift und einem Block bewaffnet kann man sich aber schon verständigen. Ich habe schon lange nicht mehr soviel gezeichnet, gemalt und gedeutet. Beste Chancen also, im Spiel „Activity“ alles zu gewinnen.
Der Buchstabe vor der Tfz-Nummer dient lediglich der Reihenfolge. Sortierung nach Datum aufsteigend.


 

BMW-Freude am Fahren (25)

Wie die nachfolgenden Aufnahmen beweisen, ist die Bahn durchaus in der Lage, „Freude am Fahren“ zu bringen. Der Traumwagen für viele hat weder Ringerl noch Stern - eine Niere hätt‘ man gern!

Bis 1917 reicht die bewegte Geschichte von BMW zurück. Ursprünglich baute man Flugzeugmotoren. Von jenem rotierenden Propeller wurde auch das BMW-Zeichen abgeleitet, das bis heute nur ein paar kosmetische Korrekturen verpasst bekam.
1923 gelang ein Meilenstein: der erste BMW Boxer-Motor erblickte das Licht der Welt und fand in der R32 seinen Arbeitsplatz. Weiterentwickelt und verfeinert wird er heute beispielsweise im Bestseller R1200GS verwendet.
Mitte der 30er Jahre ging es mit dem Unternehmen steil bergauf. Die Kriegspläne durch Hitler ließen die Produktion von Flugmotoren drastisch ansteigen.
In den fünfziger Jahren fuhr man durch den aufwändig herzustellenden Barockengel, rückläufige Motorradverkäufe und den Kleinwagen Isetta hohe Verluste ein, so dass eine Übernahme durch Mercedes kurz bevorstand. Glücklicherweise konnte dies am
9. Dezember 1959 in einer außerordentlichen Betriebsversammlung abgewendet werden.
Von nun an ging es für das Unternehmen stetig bergauf, die Dingolfinger Glas-Werke wurden 1967 übernommen. 1970 bis 1993 übernahm Eberhard von Kuenheim das Unternehmen, was sich als Geschenk des Himmels herausstellte. Auch der einmalige Ausrutscher mit Rover tat der Karriere von BMW keinen Abbruch, zumal die Marke Mini erfolgreich weitergeführt wird.
Der Technologie-Vorsprung u. a. durch „efficient dynamics“ (große Leistung, geringer Verbrauch), das harmonische Zusammenwirken von Vorstand und Betriebsrat sowie der Umgang mit den Mitarbeitern macht BMW trotz Wirtschaftskrise zu einem Vorzeigebetrieb „erster Klasse“, Made in Germany.
Die nachfolgenden Bilder zeigen, wie die edlen Produkten auf der Schiene zu den Kunden kommen.


 



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