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© Markus Wohlfart

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Der Münchner Nordring (36)

Der über 30 km lange Münchner Nordring ist eine Umgehungsbahn, die durch den nordöstlichen Rand von München verläuft und in erster Linie von Güterzügen genutzt wird. Die Strecke zweigt heute in Olching von der KBS 980 Augsburg – München in Richtung Osten ab. Der Verlauf erstreckt sich durch die Münchner Stadtteile Allach, Moosach, Milbertshofen, Freimann, Unterföhring und Bogenhausen. Sie trifft in Trudering auf die KBS 950 München – Rosenheim. Seit 1939 ist der Nordring zweigleisig und elektrifiziert. Die Abschnitte zwischen dem Abzw. Nordost bei Oberföhring und Feldkirchen (1942-1949) sowie dem Abzw. Steinwerk bei Roggenstein – Olching (1939-1949) wurden nach Kriegsende nicht mehr in Betrieb genommen. Die Kilometrierung des Nordringes beginnt auch heute noch am Abzw. Steinwerk an der KBS 970 München - Buchloe.
Wir folgen der Strecke von West nach Ost.
Online seit 11/2014.


 

Dachau-Altomünster (999.2) (33)

Aus aktuellem Anlass soll an dieser Stelle ein kleiner Bilderbogen für die "Ludwig-Thoma-Bahn" entstehen, der bis ca. Mai 2015 aktualisiert wird.
Seit dem 28.4. bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 ruht der Betrieb auf der 30 Kilometer langen Nebenbahn wegen dem bevorstehenden S-Bahn Ausbau. Bis zu 600 Oberleitungsmasten aus Beton, 15 neue Eisenbahnüberführungen, 3 komplett neue Straßenüberführungen und 28 von 36 BÜs müssen technisch angepasst werden. Die Immobilienpreise in München stiegen in den letzten Jahren kontinuierlich an, so dass eine leistungsfähige Verbindung der S-Bahn ins Münchener Umland bis Altomünster durchaus Sinn macht. In den Achtzigern zog man sogar die Streckenstilllegung meiner heutigen Haus-und Hofstrecke in Erwägung.
1913 konnte die Strecke erstmals von Dachau nach Altomünster befahren werden. Die Verbindung stellt eine Kompromisslösung dar, da einst Markt Indersdorf als größte Ortschaft mit den heutigen 9500 Einwohnern eine Anbindung an die Bahn wünschte.
Und für die Statistiker ein paar Jahreszahlen:

- 1965: Das Ende der Dampfloks der BR 86 wird vollzogen.
- 1972: Die Strecke wurde mit der Aufnahme der S-Bahn München in den Tarifplan integriert.
- 1982: Der Güterverkehr wurde eingestellt. Gleichzeitig wurde die zuggesteuerte Signaltechnik eingeführt.
- 1986: Die BR 211 wurde von der BR 212 abgelöst.
- 1994: Triebwägen der BR 628.4 verdrängten die 212er-Leistungen.
- 1995: Im MVV-Plan wird die Strecke nun als Linie A geführt.
- 2014: Der elektrische Betrieb beginnt im Dezember.

15 Triebwägen der Baureihe 420 aus Stuttgart werden in München erwartet. Sie werden nur als Verdichter von Mo-Fr in den Stoßzeiten von 6-9/13-14 Uhr und von 16-19 Uhr zwischen Dachau und Altomünster eingesetzt. Ein Kuppeln mit den vorhandenen ET 423 ist technisch nicht möglich. Daher wechseln sich durchfahrende Züge nach München (ET423) und in Dachau endende Züge in den Stoßzeiten (ET420) ab.
2 Garnituren der BR 420 reichen aus, die 13 anderen Triebwägen unterstützen die Verstärkerzüge im Berufsverkehr auf anderen Strecken. Wie lange die ET 420 in München verbleiben, ist noch nicht absehbar. Angeblich soll der Einsatz keine drei Jahre dauern.

Die nachfolgenden Fotos sind ab Dachau aufsteigend nach der Kilometrierung sortiert.

Online seit 4/2014.


 

Schönberg-Schleiz-Saalburg (ex547) (15)

Diese Verbindung möchte ich in zwei Streckenabschnitte gliedern.
Die Wisentatalbahn (Kursbuchstrecke 474, später 547) beginnt seit 1886 in Schönberg, an der Hauptbahn Hof - Plauen, und verläuft auf knapp 15 km bis nach Schleiz. Im Dezember 2006 wurde der Personenverkehr durch das Land Thüringen abbestellt. Momentan ruht der Verkehr auf der seit 2008 gesperrten, nicht stillgelegten Strecke. Ein privater Förderverein kümmert sich derzeit um das weitere Schicksal der Wisentatalbahn. Hoffen wir auf positiven Ausgang. Seit 2.10.2010 ist die Strecke bis Langenbuch wieder befahrbar, Schleiz wird ebenfalls per Museumbahn bald wieder erreichbar sein.
Unter www.wisentatalbahn.de gibt es vollständige Infos aus erster Hand.
Die ehemalige Schleizer Kleinbahn (KBS 475, später 547) führt uns dann auf weiteren 15 Kilometern bis nach Saalburg. Diese Strecke hat ihre Entstehung dem Bau der Bleiloch-Talsperre zu verdanken. Baumaterialien wurden damals noch per Bahn angeliefert. So wurde am 28. Juni 1930 der elektrische Betrieb aufgenommen. Bereits 66 Jahre später erfolgte die Gesamtstilllegung. Heute kann die Strecke auf Asphalt und von jedermann wieder befahren werden, allerdings mit Muskelkraft auf dem Fahrrad.


 

München-Kaufbeuren (970) Allgäubahn (25)

Die insgesamt 220,9 km lange Allgäubahn soll an dieser Stelle in zwei Teilen präsentiert werden. Der erste Teil umfasst 88 km von München nach Buchloe und den ältesten Abschnitt bis Kaufbeuren. Die Strecke zwischen Buchloe und Kaufbeuren wird bereits seit 1847 betrieben - ein Teilstück der Ludwig-Nord-Süd-Bahn. Der Großteil der nun folgenden Aufnahmen stammt von 1996 – 2006, Freunde der S3/6 und V200 muss ich leider enttäuschen. Auch auf der Allgäubahn bleibt die Zeit nicht stehen. Die BR 223 von Arriva sowie DB VT 612 teilen sich den Verkehr. Die gute alte 218 ist bis auf die wenigen ECs fast vollständig verschwunden. Ebenso dürfte die Baureihe 628, die jahrelang zum Kemptener Inventar zählte, bald endgültig abgelöst werden.
Die Fotos sind aufsteigend ab München sortiert.


 

Günzburg-Mindelheim (978) Mittelschwabenbahn (20)

Keine großartigen Höhepunkte, Kunstbauten oder andere Aufhänger bietet die 55 km lange Mittelschwabenbahn von Günzburg nach Mindelheim. Dennoch hatte sie mit den einstigen Triebfahrzeugen ihre Reize. Da sie um die 20 Kilometer dem Verlauf des Flusses Kammel folgt, wird sie auch Kammeltalbahn genannt. Sie verbindet den schwäbischen Landkreis Günzburg mit dem unteren Allgäu.
1892 wurde die Strecke von Günzburg nach Krumbach eröffnet, 1909 folgte der Abschnitt von Mindelheim nach Pfaffenhausen und im Jahr 2010 feiert die gesamte Strecke das hundertjährige Jubiläum. In den neunziger Jahren stand die komplette Strecke vor dem Aus, da die Zugdichte gerade im südlichen Abschnitt sehr spärlich war. Grund hierfür war, dass die Strecke in einen Nord- und Südabschnitt bis Krumbach aufgeteilt wurde und täglich nur 3 Zugpaare angeboten wurden, die von GZ nach MN durchfuhren. Die geringe Reisegeschwindigkeit und zahlreiche Dauerlangsamfahrstellen machten die Strecke nur für Schüler interessant, deren Schule in Krumbach einen eigenen Haltepunkt hat. In den achtziger Jahren dominierten die Augsburger Akku-Triebwägen der BR 515.0, ab 1988 kamen überraschenderweise Schienenbusse der BR 798 zum Einsatz. Diese wiederum wurden von 1994 - 2001 durch 628.0 ersetzt. Heute wird der Betrieb von Desiros der BR 642 abgewickelt, die teilweise bis Ulm und Memmingen durchgebunden werden. Allemal ein attraktiveres Angebot als noch vor Jahren, von „Stilllegen“ redet heute niemand mehr.


 

Kempten-Garmisch (976) Außerfernbahn (20)

Diese Strecke zählt auf knapp 100 Kilometer zweifelsohne zu den schönsten und interessantesten Nebenbahnen was Deutschland und Österreich zu bieten hat. Motivlich ansprechend in jeder Jahreszeit bietet sie alles was das Fotografenherz höher schlagen lässt, wenn man einmal von den planmäßigen Fahrzeugen absieht. Konnte einst die Fahrleitung aus der Gründerzeit aus dem Jahre 1913 zwischen Garmisch und Griesen begeistern, was auf österreichischem Boden auch heute noch der Fall ist. Auf der Allgäuer Seite sind es die zahlreichen engen Kurven und Gotteshäuser, die man damals äußerst Fotografengünstig aufgestellt hat. Auch die Löwenzahnblüte erstreckt sich auf dieser Strecke über einen längeren Zeitraum. Folgt auf Kemptens Wiesen Anfang Mai bereits die erste Mahd, steht der Löwenzahn auf dem höchsten Punkt der Strecke noch in den Startlöchern. Von Garmisch (708m) bzw. Kempten (705m) werden bis Lähn (1106m) um die 400 Höhenmeter überwunden. Es ist auf alle Fälle schwergefallen diese Strecke mit nur 20 Bildern zu dokumentieren.
Der Buchstabe vor der Tfz-Nummer dient nur der Sortierung.


 

Landsberg-Schongau (ex982) Fuchstalbahn (20)

Die parallel verlaufende B17 besiegelte 1984 das Ende des Personenverkehrs, der von Augsburger Akku-Triebwagen der BR 515 abgewickelt wurde. Auch die langen Fahrzeiten sowie die Entfernungen von den Bahnhöfen zu den Ortschaften dürften die Entscheidung für den Bus erleichtert haben. Seit dem 15. Mai 1998 wird der Güterverkehr auf der knapp 29 km langen Fuchstalbahn von der Augsburger Localbahn (AL) abgewickelt. Es sind in vier Ost V100 (41-44) im Einsatz. Bei Lok 43 handelt es sich um das ehemalige Harzer Kamel 199 891, das einst im Harz – und auf der Selketalbahn im Schmalspurdienst unterwegs war. Der umfangreiche Güterverkehr ist der in Schongau ansässigen Fa. UPM Kymmene Papier, früher Haindl, zu verdanken. Das finnische Unternehmen produziert in erster Linie Zeitungspapier. Hier werden pro Tag ca. 2.000 Tonnen Altpapier verarbeitet. Der jährliche Ausstoß liegt bei ca. 650.000 to Papier. Da gibt es auch reichlich für die Bahn zu transportieren, zumal UPM auch Gesellschafter der AL ist. Anscheinend eine erfolgreiche Zusammenarbeit, da die Züge seit 1998 deutlich an Länge zugenommen haben.
Der Buchstabe vor der Tfz-Nummer dient nur der Sortierung. Von Nord nach Süd.


 



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