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© Markus Wohlfart

Wurden zu Beginn des Autokaufes vorschriftsmäßig alle Wartungsarbeiten durchgeführt, fuhr man am Schluss einfach auf Verschleiß. So kam es dann, dass auf dem Nachhauseweg aus dem Mühldorfer Dieselparadies das Auto in München-Perlach den Geist aufgab und es sich nichts mehr tat. Nun stellte sich die Frage, wie das Auto schnellstmöglich zum Fiat Händler Paletschek (weil er der Beste ist) nach Bad Wörishofen kommt.

Klar, Sonntag in der Früh um 4 Uhr über die Autobahn. Nachdem auch die Beleuchtung bei Eiseskälte ausgefallen war, dienten 2 österreichische Zugschlusssignale und ein ADAC-Blinklicht der Sicherung. Wie sich dann herausstellte, war das Steuergerät defekt. Im Normalfall ist das eine teure Angelegenheit. Nicht so in diesem Fall. Herr Paletschek trocknete das edle Teil mit dem Fön und legte es über Nacht auf den Heizkörper. Am nächsten Tag war die Kiste wieder fit. Reparieren nicht austauschen war seine Devise und das war kein Einzelfall.

 

     
 

Es sollte auch noch erwähnt werden, dass das Fassungsvermögen der Ölwanne durch zügiges Überqueren von Steinen und Geröll um ca. 15% reduziert wurde. Ein netter Anblick, wenn der Herr in der Werkstatt die Inbusschraube der Ölwanne vor dem Öffnen erst aufmeißeln muss. Feuchtes Gras, Eis und Schnee, die ein oder andere Wurzel, die mit 80 Sachen unter dem Auto hindurch peitscht, lassen die verbeulte Ölwanne auch als hochpoliertes Kunstwerk erscheinen.

Nach einer Laufleistung im Zeitraum von 1989 – 2004 wurde der Wagen mit 303.000 km für 51 Euro im ebay versteigert.

 

 

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