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© Markus Wohlfart

Auch die übrige Ausrüstung sollte nicht zu kurz kommen. Fotoapparat und Objektive sind die eine Sache, das Drumherum ist grenzenlos. Fotografen sind Künstler und die ticken anders!
Dem Wahnsinn sind hier keine Grenzen gesetzt.

Wichtig: ein Auto, auf das man nicht aufpassen muss, das staubige Schotterpisten, nasse Wiesen, Stoppelfelder und
Wege, die keine Wege, sind meistert. Ich hatte so einen Wagen, der Verfall zwischen den beiden Fotos ist unübersehbar.

Auto Auto

Seit 2005 übernimmt diese Rolle ein Renault Kangoo. Er hat eine Lkw-Zulassung und bietet eine große (durch reichlich Schaumstoff auch weiche?) Liegefläche, durch die die abendliche Suche nach Pensionen während dem besten Licht nicht
mehr nötig ist. Somit kann die Zeit besser zum Fotografieren genutzt werden.

 

Folgende zwei Leiterarten in unterschiedlichen Größen kommen für uns Eisenbahnfotografen in Frage:
eine 3-tlg. Stehleiter (meine mit 3 x 11 Sprossen), ca. 28 kg, ermöglicht einen ganz anderen Blickwinkel. Augenhöhe liegt deutlich über Fahrdrahthöhe. Obwohl sie wenig handlich erscheint und den Kraftstoffverbrauch um ca. 15% erhöht, möchte
ich sie keinesfalls mehr missen. Für den Alltag tut es auch eine 4-tlg. Universalleiter. Man kann sie im Auto transportieren und sie ist gut geeignet für Hanglagen.

Ein Abschleppseil dient in erster Linie der Leitersicherung in abschüssigem Gelände. Ebenfalls mit jenem Seil musste ich mich schon mehrmals von Bauern per Traktor aus morastigen Wiesen herausziehen lassen. Kostet in der Regel eine deftige Brotzeit, das sei ihnen aber vergönnt.

Eine Heckenschere ermöglicht schnelles Beseitigen von Schilf oder anderen hohen Gräsern, die gelegentlich ab Juni den Blick auf das Fahrgestell verwehren. Ein Grastotmachprügel oder auch Machete, ach was habe ich mir zu diesem Gerät schon alles anhören müssen. Dient dem selben Zweck, geht aber wesentlich schneller.

Auch eine Astschere sollte in keiner Fotoausrüstung fehlen. So kann auch kleines verholztes Unkraut schnell entfernt werden. Die Baumärkte bieten hierzu ein reichhaltiges Sortiment. Je länger der Hebel, desto besser. "Gewaltig ist des Schlossers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft".

Eine Klappsäge passt in jede Westentasche. Auch hier wird man in der Gartenabteilung fündig. Man sollte darauf achten, dass die Sägeblätter auch einzeln nachgekauft werden können. Sie dient zum Entfernen kleiner Ästchen, die direkt aus dem Boden herauswachsen. Wir unterscheiden die Ästchen, auch Bäume genannt, nach Nummern. Es gibt Dreier-, Fünfer- aber auch Zehner-Bäume. Das heißt, die Pflanzen bieten in drei oder fünf Minuten freie Sicht auf den Bahnkörper. Bei Zehner-Bäumen sollte man immer zu zweit sein. Hat man es mit einem 20er-Baum zu tun… kann man ja bis 18 schneiden, sich dann schnell verpissen, den Rest macht der Wind und das Motiv in einer Woche erneut aufsuchen. Aber um Gottes Willen lasst die Obstbäume der Schrebergartler stehen!

Ein Tarnnetz lässt kleine helle Stellen, aber auch störende Gegenstände, gerade bei tief stehender Sonne vollständig verschwinden. Der Digital-Fotograf wird wahrscheinlich jetzt herzhaft lachen, da der Photoshop auch Baukräne verschwinden lässt.

Eine Rolle Klopapier verhindert Katastrophen, wenn's mal pressiert. Kein Photoshop der Welt hilft in diesem Fall.


Weisse Kreide
haucht den farblosesten Hektometersteinen wieder Leben ein und sie werden somit ein richtiger Hingucker. Früher diente die weiße Kreide auch dazu, um an den legendären V100 den Pufferringteller – Warnanstrich nachzuziehen.